Hilfsnavigation

Startseite | Kontakt | Impressum | Sitemap

Volltextsuche

Wappen Borstel-Hohenraden Wappen Ellerbek Wappen Kummerfeld Wappen Prisdorf Wappen Tangstedt
Amt Pinnau Metropolregion Hamburg
Schrift
Kontrast




Die Zukunft der Gemeinde Ellerbek im Fokus 21.03.2022 


Die Zukunft der Gemeinde Ellerbek im Fokus
Pressemitteilung Rundgang Nr. 2 zum Ortsentwicklungskonzept in Ellerbek

Zweiter Versuch der Starts der Beteiligung vor Ort

Zusammen mit der CIMA Beratung + Management GmbH (cima) aus Lübeck hat sich die Gemeinde Ellerbek dazu entschlossen, ein Ortsentwicklungskonzept (OEK) zu erarbeiten. Durch dieses soll die zukünftige Gemeindeentwicklung strategisch betrachtet und gesteuert werden.
Um genau herauszufinden, wo der Schuh in der Gemeinde drückt und wie sich die Gemeinde zukünftig entwickeln soll, ist es der Projektbegleitenden Lenkungsgruppe und den Expert:innen der cima von Anfang an ein wichtiges Anliegen, den Prozess so transparent wie möglich zu gestalten.

Daher wurde das digitale Mitmach-Kit Ellerbek 2035 erstellt, welches als Informations- und Beteiligungsplattform unter www.ellerbek2035.de aufgerufen werden kann. Über die Plattform können sich interessierte Bürger:innen über den Prozess an sich informieren und aktiv einbringen.

Hierzu ist auf der Plattform eine interaktive WikiMap, die eine Art digitalen Ortsplan darstellt, freigeschaltet. Die Beteiligung über die WikiMap läuft noch bis zum 10. April 2022. Hierdurch kann die Bewohnerschaft sowohl die Stärken und Schwächen, die aus ihrer Sicht in der Gemeinde bestehen als auch mögliche Projektideen verorten und beschreiben. Andere Nutzer können diese auf der digitalen Karte sehen und bei Bedarf kommentieren, sodass eine digitale Diskussionskultur ermöglicht wird. Bisher wurden bereits 270 Einträge in der WikiMap als sogenannte Marker und 234 Kommentare zu den Einträgen registriert. „Wir freuen uns sehr darüber, dass bereits so viele Einträge verzeichnet wurden. Alle Einträge und Kommentare helfen uns, um für die Gemeinde ein stichhaltiges und individuelles Handlungsprogramm zu entwerfen“ freut sich Maximilian Burger von der cima.

Ein weiterer Baustein der Beteiligung stellen die Gemeinderundgänge gemeinsam mit der Bevölkerung dar. „Durch diese wird uns vor Ort ein Einblick in die Gemeinde gegeben und aus Sicht der Bewohnenden dargestellt, wo sie bestimmte Potenziale und Optimierungsbedarf sehen. Dabei ist der direkte Austausch vor Ort enorm wichtig. Leider hat das bei dem ersten Versuch im Dezember nicht so funktioniert, wie wir uns alle erhofft hatten“ so Maximilian Burger. Der Berater der cima spricht hierbei die Bewerbung und Durchführung der ersten Gemeinderundgänge an, die am 04. Dezember 2021 durchgeführt wurden. Aufgrund logistischer Probleme bei der Verteilung der Einladungsflyer wurden nicht alle Bewohner:innen der Gemeinde gleichermaßen informiert, sodass nur rund 18 Personen bei den damaligen Rundgängen anwesend waren. Bereits zu Beginn der Gemeinderundgänge wurde durch die Experten der cima sowie dem Bürgermeister aufgrund der damaligen COVID-19-Inzidenzen und den daraus resultierenden Regelungen der Workshop vor Ort abgesagt.
Dementsprechend war auch für den Bürgermeister der Gemeinde Herrn Günther Hildebrand zum damaligen Zeitpunkt bereits klar, dass ein zweiter Versuch im Frühjahr 2022 organisiert und durchgeführt werden muss. „Wir laden alle Bürgerinnnen und Bürger hiermit herzlich ein, am 26. März 2022 bei den Gemeinderundgängen teilzunehmen. Kommen Sie bitte zahlreich vorbei, denn schließlich soll das Ortsentwicklungskonzept für unsere alle und von uns allen entwickelt und getragen werden“ appelliert der Bürgermeister.

Der Treffpunkt für den ersten Rundgang in Ellerbek-Dorf ist wieder der Parkplatz an der freiwilligen Feuerwehr in Ellerbek-Dorf (Haupstraße 22. Ellerbek-Dorf). Gegen 12:00 Uhr beginnt der zweite Gemeinderundgang in Ellerburg und Moordamm. Treffpunkt ist hier der Parkplatz am Schulzentrum (Rugenbergener Mühlenweg 1, Ellerbek-Ellerburg). Zum Abschluss findet ab ca. 14:00 Uhr ein gemeinsamer Workshop im Kulturtreff (Rugenbergener Mühlenweg 1, Ellerbek-Ellerburg) statt, um zum einen das Gesehene Revue passieren zu lassen. Zum anderen können hier die Teilnehmenden ihre Meinungen, Anregungen und Ideen über andere Standorte abseits der Route der Rundgänge mitteilen.
Presseartikel zum Ortsentwicklungskonzept
Aus den gewonnenen Erkenntnissen und der Auswertung vorhandener Daten, Prognosen, Vorgaben der Landes- und Regionalplanung sowie eigenen Erhebungen werden Handlungsschwerpunkte für das OEK herausgearbeitet, welche zusammen mit weiteren Maßnahmen in ein Handlungsprogramm fliesen. Dieses Handlungsprogramm bildet das Herzstück des OEKs und zeigt Ziele und Maßnahmen auf, die dazu beitragen sollen, die Gemeinde Ellerbek fit für die Zukunft zu machen. Auch hierzu wird es wieder verschiedene Beteiligungsschritte geben, die rechtzeitig auf der Projekthomepage und über andere Medien kommuniziert werden.
Der Abschluss des OEKs soll im Oktober 2022 erfolgen, sodass auch am Ende des Prozesses nochmals die Möglichkeit für die Bewohnerschaft besteht, sich einzubringen. Allerdings kann derzeit aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht versprochen werden, dass der Zeitplan und insbesondere die angestrebten Vor-Ort-Beteiligung gehalten werden können. Die Erarbeitung des OEK wird größtenteils über das Förderprogramm „GAK“ (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstrukturen und des Küstenschutzes“ vom Bund und Land Schleswig-Holstein gefördert.
Wichtig: Bitte beachten Sie die zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Regelungen bezüglich der COVID-19 Pandemie
Kontaktdaten der Ansprechpartner: Maximilian Burger (CIMA Beratung + Management GmbH) – burger@cima.de – 0451 389 68 31 – Moislinger Allee 2 in 23558 Lübeck

Weitere Informationen: Was ist ein Ortsentwicklungskonzept (OEK)?
In einem Ortsentwicklungskonzept (OEK) werden Grundsätze und Leitlinien für die zukünftige Entwicklung einer Gemeinde erarbeitet und festgelegt. Ziel des OEKs ist es daher, dass sich eine Gemeinde frühzeitig mit den unterschiedlichen Themen, die heute und in Zukunft relevant sind, auseinandersetzt und eine Strategie erarbeitet, um die Themen proaktiv anzugehen. Ein OEK ist zudem oftmals wichtig, um aus verschiedenen Fördermitteltöpfen des Landes und des Bundes Fördermittel zu akquirieren.

Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK).

Pressemitteilung Rundgang Nr. 2 zum Ortsentwicklungskonzept in Ellerbek